NEUER REDAKTIONSSCHLUSS: 15. DEZEMBER 2009
Weiterhin suchen wir Texte, Bilder, Positionen für ARTIC No. 13 zum Stichwort [integer]:
[integer]
lässt nur ganze Zahlen gelten, will Recht schaffen. Immer und überall. Und so legt es den Finger in die Wunde: Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?
Sonntag, 22. November 2009
Samstag, 21. November 2009
29. Oktober bis 1. November 2009: ARTIC auf der ART.FAIR in KölnDie Galerie Schriever sponsort unseren Auftritt. Zum ersten Mal ist ARTIC zu Gast bei einem anderen Aussteller.
Der Auftritt wird zu einem Verkaufserfolg. Aber auch zum Anlass für eine Diskussion innerhalb der Redaktion. Wie verwandt müssen sich Unterstützer und Unterstützter sein?
Montag, 18. Mai 2009
STICHWORT 2009: integer
ARTIC sucht Texte & Bilder für die nächste Ausgabe. Näheres unter:
www.artic-magazin.de // Redaktionsschluss: 12. Oktober 2009
Statt Projektbeschreibung:
Warum integer?
[integer] hat die Meinung auf seiner Seite. Dringend wird er gesucht: „Der durch und durch integere Charakter!“ [integer] schleicht sich in Sonntagsreden. Wird benickt. Steht im Raum. Freundlich. Still.
Alles nur Fassade. Denn [integer] fordert. Den geraden Weg. Absolut. Das unbefleckte Leben.Es überfordert die Subjekte des ökonomischen Spiels. Bürger, Künstler, Angestellte. Jeweils partioniert in privat und öffentlich. Arbeiter hinter dem Komma. Nie hundert Prozent bei der Sache. Gebrochene. Doch [integer] lässt nur ganze Zahlen gelten. [integer] will Recht schaffen. Immer und überall. Und so legt es den Finger in die Wunde: Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?
Auf der anderen Seite: Die Nummern ohne Konto. Funktionslos. Antastbare verweigern die Berührung: formen den Körper zum Sperrgebiet. Fass mich nicht an! Finger weg! Familie und Tradition als Schutzschild: integer sein, Sinn retten – eine Frage der Ehre.
Die reine Weste behalten. Den geraden Weg gehen. Unverletzt. Psychologen melden sich: Der Dreck gehört dazu! Wie passt das zusammen? „Ja, aber …“ und trotzdem sauber. „Bleib anständig“ als kleinster Nenner.
[integer] fühlt sich alt. Verbraucht. Will, was nicht zu schaffen ist. Eine Schimäre. Geistert herum, raunt von der makellosen Existenz. Und wird doch noch gebraucht. Zum Ausgleich. Ein Objekt der Sehnsucht, dass sich für Momente realisiert.
www.artic-magazin.de // Redaktionsschluss: 12. Oktober 2009
Statt Projektbeschreibung:
Warum integer?
[integer] hat die Meinung auf seiner Seite. Dringend wird er gesucht: „Der durch und durch integere Charakter!“ [integer] schleicht sich in Sonntagsreden. Wird benickt. Steht im Raum. Freundlich. Still.
Alles nur Fassade. Denn [integer] fordert. Den geraden Weg. Absolut. Das unbefleckte Leben.Es überfordert die Subjekte des ökonomischen Spiels. Bürger, Künstler, Angestellte. Jeweils partioniert in privat und öffentlich. Arbeiter hinter dem Komma. Nie hundert Prozent bei der Sache. Gebrochene. Doch [integer] lässt nur ganze Zahlen gelten. [integer] will Recht schaffen. Immer und überall. Und so legt es den Finger in die Wunde: Wer trägt hier eigentlich die Verantwortung?
Auf der anderen Seite: Die Nummern ohne Konto. Funktionslos. Antastbare verweigern die Berührung: formen den Körper zum Sperrgebiet. Fass mich nicht an! Finger weg! Familie und Tradition als Schutzschild: integer sein, Sinn retten – eine Frage der Ehre.
Die reine Weste behalten. Den geraden Weg gehen. Unverletzt. Psychologen melden sich: Der Dreck gehört dazu! Wie passt das zusammen? „Ja, aber …“ und trotzdem sauber. „Bleib anständig“ als kleinster Nenner.
[integer] fühlt sich alt. Verbraucht. Will, was nicht zu schaffen ist. Eine Schimäre. Geistert herum, raunt von der makellosen Existenz. Und wird doch noch gebraucht. Zum Ausgleich. Ein Objekt der Sehnsucht, dass sich für Momente realisiert.
RÜCKBLICK
KÖLN, APRIL 2009
Auf der Art Cologne stellen wir erstmals neben unseren "Texten aus der fröhlichen Wissenschaft" auch die Arbeit einer ARTIC-Künstlerin vor.
Gezeigt wird auf den zehn Quadratmetern der Standrückwand:
Green on Blue.
Eine Auseinandersetzung mit Ellsworth Kelly von ARTIC-Künstlerin Daniela Löbbert.
Die spröde Arbeit zog immer wieder Besucher an, die sich zum Teil ausführlich mit den einzelnen Bildkommentaren auseinandersetzten, sogar mehr Fragen stellten, als wir beantworten konnten.
Große Überraschung.
Vielleicht sollten wir eine Galerie eröffnen.
Montag, 11. Mai 2009
Worum es geht ...
ARTIC muss man fühlen. Gedruckt sehen. Ins Papier blasen. Aufreißen. Blättern können.
Deshalb begegnet die Redaktion diesem Blog ohne Leidenschaft. Es ist ein Werkzeug, das uns die Tür öffnen soll, zu neugierigen Lesern. Autoren. Künstlern. Kombattanten.
Wer also zu diesem Blog gespült wird, ist herzlich eingeladen, den Spieß umzudrehen. Die Redaktion will ihr blaues Wunder erleben: Durch Meinungen, Verstimmungen, digitale Schwadroneure, integres Flanieren: Textern aus der fröhlichen Wissenschaft.
And "to push the envelope": werden wir nicht ganz still sein, sondern in loser Folge über das berichten, was uns auffällt und bis zum Druck nicht warten kann oder einfach mal getippt werden möchte:
Kostet ja nichts!
Deshalb begegnet die Redaktion diesem Blog ohne Leidenschaft. Es ist ein Werkzeug, das uns die Tür öffnen soll, zu neugierigen Lesern. Autoren. Künstlern. Kombattanten.
Wer also zu diesem Blog gespült wird, ist herzlich eingeladen, den Spieß umzudrehen. Die Redaktion will ihr blaues Wunder erleben: Durch Meinungen, Verstimmungen, digitale Schwadroneure, integres Flanieren: Textern aus der fröhlichen Wissenschaft.
And "to push the envelope": werden wir nicht ganz still sein, sondern in loser Folge über das berichten, was uns auffällt und bis zum Druck nicht warten kann oder einfach mal getippt werden möchte:
Kostet ja nichts!
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